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So schützt man sich vor Zecken - Die Krabbler sind los!

So schützt man sich vor Zecken

Die Krabbler sind los!


Endlich geht es aufwärts mit den Temperaturen – der Frühling ist da! Leider beenden damit aber auch Zecken ihren Winterschlaf, klettern auf Gräser und Sträucher und warten auf mögliche Wirte, um ihren Hunger nach frischem Blut zu stillen. Zeckenbisse sind dabei nicht nur unangenehm, sie können auch richtig gefährlich werden, denn viele der kleinen Blutsauger tragen Viren und Bakterien in sich, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose auslösen. Wer in Risikogebieten wohnt, kann sich gegen FSME impfen lassen, gegen Borreliose gibt es jedoch keinen Impfschutz.

Im Südosten Deutschlands gibt es besonders viele übertragende Zecken, man kann sich deshalb nirgends sicher sein, dass ein Biss folgenlos bleibt. Sechs Zeckenwetterstationen der Firma tick-radar verteilt in Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westphalen, Hessen, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern zeigen die Aktivität der kleinen Krabblerr an. Dafür  werden 10 bis 15 je ein Quadratmeter große Parzellen im Wald mit je rund 300 bis 400 Zecken unterschiedlicher Entwicklungsstadien besiedelt und gemessen, wie aktiv diese sind. Klettern die Zecken an den im Boden aufgestellten Stäben hinauf, sind sie auf der Suche nach potentiellen Wirten und es ist Vorsicht angesagt.

Dass Zecken von Bäumen fallen ist falsch. Sie sitzen vielmehr an Gräsern und im Unterholz bis etwa 1,50 Meter Höhe und warten darauf abgestreift zu werden. Haben sie ein Hosenbein oder aber noch einfacher gleich ein freies Körperstück erreicht, krabbeln sie gerne an Stellen mit besonders dünner Haut, wie Kniekehlen oder Armbeugen und lassen sich dort nieder. "Insektenschutzmittel helfen nur bedingt gegen Zecken und verlieren zwei Stunden nach dem Auftragen ihre Wirkung", erklärt Dr. Christiane Haas, Fachberaterin Gesundheit beim Deutschen Roten Kreuz. Wirksamer ist es, im Freien stets auf Unterlagen zu sitzen oder zu liegen, dünne, lange, helle Kleidung, geschlossene Schuhe und Socken zu tragen und bei Spaziergängen im Wald besser auf den Wegen zu bleiben und hohes Gras sowie Unterholz zu meiden – denn das sind die Lieblingsplätze der kleinen Vampire.

Nach einem Tag im Freien sollte der ganze Körper abgesucht werden – besonders der Haaransatz und die Regionen mit dünner Haut. Findet sich dabei eine festgebissene Zecke, ist es wichtig Ruhe zu bewahren. Öl und Klebstoff gehören absolut nicht auf Zecken! Sie ersticken die Krabbler zwar, im Todeskampf geben sie aber nocheinmal richtig viele Viren und Bakterien ab. Besser ist es, die Zecke mit einer Zeckenpinzette gerade herauszuziehen – ohne abrupte Bewegungen, sonst zerreißen sie gerne und es können Stücke in der Haut zurückbleiben. Passiert das trotzdem oder treten Hautrötungen, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Fieber auf, sollte man sofort zum Arzt gehen.

Übrigens: die Daten der Zeckenwetterstationen lassen sich auf www.zeckenwetter.de verfolgen. Dabei kann über die Postleitzahl eine 3-6 Tage Prognose der Region samt Informationen über Risikogebiete, mögliche Krankheiten und viele Tipps rund ums Thema Zecken abgerufen werden.

Autor: Sue Weyrich

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