An heißen Sommertagen wird so manches Küchengerät zum Bakterienherd. Besonders Kühlschränke und Mikrowellen liefern Krankheitserregern ideale Ausgangsmöglichkeiten, denn auf Flächen und Lebensmittelresten finden sie ein großes Nahrungsangebot. Wenn die Temperatur steigt, vermehren sich auch Bakterien rasant.
Das vorrangige Problem bei Mikrowellen ist, dass die Speisen in den Geräten nicht immer vollständig erhitzt werden oder zuvor bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Das begünstigt die Vermehrung von Bakterien. Salmonellen werden erst bei einer Temperatur von über 70 Grad Celsius abgetötet, was durch das Erwärmen in Mikrowellen meist nicht gleichmäßig erreicht wird. Gerade an den kälteren Stellen überleben Bakterien und vermehren sich. Deswegen sollte das Gerät immer einige Minuten auf die höchste Stufe eingestellt werden. Außerdem ist es sinnvoll flaches Geschirr zu verwenden und das Essen zwischendurch umzurühren, um es möglich gleichmäßig zu erhitzen.
Ebenso anfällig für Bakterien sind Kühlschränke wenn sich die Innentemperatur im Sommer auf über sechs Grad erhöht. Dann sind die Wachstumsbedingungen für Salmonellen besonders günstig. Deswegen sollte die Temperatur im Kühlschrank an heißen Tagen genau kontrolliert und das Gerät regelmäßig gereinigt werden. Auch macht es bei warmen Temperaturen besonders Sinn, Lebensmittel an der richtigen Stelle im Kühlschrank aufzubewahren: Fleisch und Fisch gehören an die kälteste Stelle im Kühlschrank, die Glasplatte über dem Gemüsefach und offene Speisen, wie Wurstaufschnitt oder Reste, sollten immer gut verschlossen werden.
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