Keine Frage: Bewegung im Freien ist gesund. Doch das, was als Verpflegung im Rucksack mitgenommen wird, ist es leider nicht immer. Dabei ist eine leichte und ausgewogene Ernährung auch außer Haus möglich, wissen Experten.
Wichtig ist, dass man viel Wasser, die richtigen Energiespender und viel Vitamine in Form von Obst, Gemüse oder Multivitaminen für unterwegs mit dabei hat. Wer sich im Alltag nicht viel bewegt, sollte seinem Körper beim Ausflug nicht plötzlich zu viel zumuten. Besser ist es, den Körper langsam auf beanspruchende, andauernde Aktivitäten heranzuführen.
Entscheidend ist, dass der Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt wird. Wenn es nach einigen Tagen an größere körperliche Herausforderungen geht, sind drei Dinge besonders zu beachten: Flüssigkeit, Kohlenhydrate und eine umfassende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen.
Auch wenn der Rucksack leicht und bequem sein sollte, darf auf keinen Fall an Flüssigkeit gespart werden. Bei starker Belastung benötigt der Körper rund vier Liter davon. Deshalb sollten mindestens zwei Liter Flüssigkeit mitgenommen werden. Am besten geeignet ist stilles Wasser, das auch durch Apfelsaftschorle oder Tee ergänzt werden kann. Die meisten Brausen und Säfte sind recht süß und löschen den Durst nicht dauerhaft.
Die stark beanspruchten Muskeln benötigen eine dauerhafte Zufuhr an Kohlenhydraten. Hier ist es wichtig, eine stoßweise Versorgung zu vermeiden. Deshalb sollten regelmäßige, kleine Verpflegungspausen eingelegt werden. Ideal ist ein Abstand von zwei bis drei Stunden.
Am besten für die Rast geeignet sind Vollkornbrote mit Hartkäse. Dieser hält sich auch in der Sonne einige Stunden frisch, wenn die Brote gut in Alufolie oder verschließbaren Dosen aufbewahrt wird. Zu fetter Wurst- oder Schinkenaufschnitt sind nicht zu empfehlen, da sie müde machen.
Nüsse sind gute Energiespender und beugen Wadenkrämpfen vor. Geeignet sind auch Studentenfutter, Trockenobst und Energieriegel. Bei den Energieriegeln gibt es jedoch erhebliche Unterschiede in der Zusammensetzung. Solche mit Zuckerzusatz oder sogar Schokolade sollten gemieden werden - so wie auch alle anderen Süßigkeiten.
Obst und Gemüse stellt häufig eine besondere Herausforderung dar, da die Vitaminspender im Laufe des Tages meistens matschig werden. Möhren jedoch halten auch bei Druck und hoher Hitze lange Zeit frisch. Bananen und Trauben sind ebenfalls gute Energiespender, sollten aber in Dosen gelagert werden. Apfelspalten werden nicht braun, wenn man sie mit ein paar Spritzern Zitrone beträufelt.
Wenn man längere Zeit, vielleicht sogar über mehrere Tage unterwegs ist, kann man auf Multivitamin-Präparate zurückgreifen.
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