Sonne, grüne Wiesen voller Frühlingsblumen und wunderschön blühende Bäume machen richtig Lust auf Familienausflüge ins Grüne. Bei einer Radtour kann man sich die frische Frühlingsluft wunderbar um die Nase wehen lassen während die aufblühende Natur an einem vorbeizieht. Zum Vergnügen kommt so auch wohltuende Bewegung - und ein Ziel, wie ein Picknick, ein schöner Park oder Abenteuerspielplatz vor Augen spornt kleine Radler ganz besonders an. Trotz aller Vorsicht lassen sich bei Radlausflügen besonders mit Kindern Unfälle leider nicht immer vermeiden. Die Tipps der Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) helfen aber, Schlimmerem so gut wie möglich vorzubeugen.
Für Kinder ab zwei Jahren bietet sich ein erstes Radtraining mit einem Laufrad an. Schnell selbstständig mobil lernen die Kids dabei meist voller Freude Balance zu halten, so dass der spätere Umstieg aufs Kinderfahrrad mit etwa vier bis fünf Jahren meist komplikationslos klappt. Vom ersten Fahrrad an sollte dann stets auf die richtige Größe geachtet werden, damit das Kind sicher auf dem Sattel sitzen und problemlos in die Pedale treten kann. Damit es passt, muss der Lenker mit beiden Händen gut gegriffen und der Boden mit beiden Füßen bequem erreicht werden, in der untersten Pedalstellung sollte das Bein fast druchgedrückt sein. Wichtig beim Radkauf ist es zudem auf auf hochwertige Komponenten und eine gute Verarbeitung zu achten, auch wenn man dafür meist etwas tiefer in die Tasche greifen muss.
Von Stützrädern rät der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ab. Sie wirken dem selbstständigen Halten des Gleichgewichtes und der stimmigen Kombination von Lenken, Treten und Bremsen nur entgegen und suggerieren auch eine falsche Haltung in Kurven, die später mühsam wieder abgewöhnt werden muss. Absolut empfehlenswert von Anfang an ist es jedoch, auch ohne Pflicht, einen Helm zu tragen. Dabei gilt es, diesen immer perfekt passend zu kaufen, damit er weder wackelt noch verrutschen kann. Vor jeder Fahrradtour sollte dazu überprüft werden, dass die Gurte auch noch straff sitzen. Und wenn kleine Kinder im Kindersitz, Fahrradanhänger oder auf einem Tarilerbike mit an Bord sind, dürfen Eltern nicht vergessen sich bewusst zu machen, dass sich das Fahrverhalten bzw. Länge und Umfang des Rades ändern und ihre Fahrweise entsprechend anpassen.
Noch mehr Tipps und Wissenswertes rund um Radtouren mit Nachwuchs finden sich in der Broschüre "Mobil mit Kind und Rad" des ADFC, downloadbar auf: www.adfc.de
Bei Freizeitabenteuer.de: Ausflugsziele ins Grüne bundesweit finden












