Die Gewinner des Deutschen Lernspielpreises 2011 stehen fest: Spiele, die Geschicklichkeit und Kombinationsfähigkeit miteinander verbinden, stehen bei Kindern hoch im Kurs.
In der Kategorie ab 3 Jahre wurde das Spiel "Katz komm raus" (Autor: Peter Schackert, Verlag: Oberschwäbische Magnetspiele) von der Jury als bestes Spiel gewählt. Darum geht’s: Die Katze bleibt manchmal lieber in ihrem alten Fass statt Mäuse zu jagen - und zwar immer dann, wenn das Feld, auf dem ihr Fass steht, die Katze magnetisch anzieht. Stößt es sie ab, drückt der Magnet die Katze aus dem Fass und sie frisst die Maus. Der Spieler, der sich am besten merken kann, wie die Felder gepolt sind, gewinnt.
In der Kategorie ab 6 Jahre holt sich das Spiel "Juwelenjagd" (Autor: Herbert Biella, Verlag: haba) den Titel. So funktioniert’s: Die Aufgabe bei der großen Piratenprüfung lautet, die richtige Insel zu finden, den Schatz zu erbeuten und sich schnell ein Piratenschiff zu schnappen. Wer die Zahlen auf dem Würfel richtig addiert und die passende Anzahl an Schatzlöchern erfühlt, hat die besten Chancen auf den Titel!
In der Kategorie ab 9 Jahre hat das Spiel "Agent Doppelnull" (Autor: Wolfgang Dirscherl Verlag: IQ-Spiele) gewonnen. So läuft's: Zwei Reihen von Agenten stehen sich gegenüber. Jeder trägt eine Nummer, die für den Mitspieler nicht zu sehen ist. Der Gegner ordnet jedem feindlichen Spion eine Zahl zu. Durch cleveres Kombinieren, Ausschließen und Erinnern gelingt die Enttarnung. Die Jury war sich sicher: Nichts für schwache Nerven!
In der Kategorie "unveröffentlichte Spiele" wurde "Florissima" (Autorin: Kirsten Hiese) gewählt. In dem Spiel muss man Blumen verkaufen. Und zwar Blumen in den leuchtendsten Farben. Wer dafür einen guten Preis erzielen will, muss günstig einkaufen, klug bewässern und die richtigen Gestecke zusammenbinden. Kaufen, verkaufen, rechnen und immer die Konkurrenz im Blick haben - ein klassisches Wirtschaftsspiel mit schönem Material. Der Preis für das beste unveröffentlichte Spiel ist mit 500 Euro dotiert.
Der Deutsche Lernspielpreis wird jedes Jahr durch die Nachhilfeschule Studienkreis und die Zeitschrift "spielen und lernen" vergeben. Die Redaktion der Zeitschrift macht Vorschläge für Gewinner, die die Kinder des Studienkreises selbst testen. "Die Mischung aus Experten-Vorschlägen und Kinderjury macht den besonderen Reiz dieses Preises aus", so die Redaktion.
Ziel des Preises ist unter anderem, besonders gute Spiele bekannt zu machen. Darüber hinaus wollen die Initiatoren einen Anreiz für Bastler, Tüftler, Autoren und Verlage schaffen, einfallsreiche und liebevoll gestaltete Spiele zu entwickeln.
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