Wer in den Urlaub startet, dem stehen oft verkehrsreiche und verstopfte Autobahnen bevor. Wenn man dann auch noch den nörgelnden Nachwuchs im Nacken sitzen hat, kann die Urlaubsfreude schnell in Stress und Anspannung ausarten. Wer sich gegen nervige Fragen “Wann sind wir endlich da?“ oder “Wie lange dauert`s noch?“ schon im Vorfeld rüstet, kommt nicht nur entspannt am Urlaubsziel an, sondern erspart sich bereits im Vorfeld eine Menge Ärger. Hier ein paar Tipps, wie man den quirligen Nachwuchs auf langen Autofahrten bei Laune hält.
Rechtzeitige Planung
Um Staus zu vermeiden, ist es sinnvoll an Werktagen an- und abzureisen, gerade wenn es in typische Urlaubsziele geht. Wer dennoch am Wochenende in die Ferien starten möchte, sollte statt der Hauptreiseroute lieber auf weniger befahrene Nebenstrecken ausweichen. Der ADAC veröffentlicht vor den großen Reisewellen regelmäßig Verkehrs- und Stauprognosen und gibt hilfreiche Tipps zur Reiseplanung.
Fantasievolle Reisespiele
Wenn die kleinen Mitfahrer im Laufe der Reise unruhig werden, lässt sich die Zeit gut mit fantasievollen Spielen verkürzen. Klassiker wie “Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder “Stadt, Land, Fluss“ kommen immer gut an – und das ohne Aufwand und Zubehör. Lustig wird´s auch beim Autofarben-Spiel: Rausschauen und Punkte sammeln! Zur Abwechslung lässt sich auch kurz eine Musikstunde einlegen, dann lernen die Kinder ihren Eltern ihre Lieblingslieder! Und noch ein Tipp: Audio- und Video-Geräte sind für längere Reisen einfach praktisch, denn mit Musik und Lieblingsfilmen können sich Kinder längere Zeit alleine beschäftigen, selbstverständlich mit Kopfhörer!
Ausreichend Reiseproviant
Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern ist es ratsam, die Fahrt ihren Ess- und Schlafgewohnheiten anzupassen. Wasser, verdünnte Säfte, Tee, frisches Obst und Vollkornkekse stillen Durst und Hunger. Für die geschmierten Brote, ein kühlendes Eis oder andere Leckereien Pause einlegen.
Regelmäßige Pausen
Bei längerer Anfahrt alle zwei bis drei Stunden Zwischenpausen einlegen und sich bewegen. Der ADAC empfiehlt mit Kindern eine Pause pro Stunde. Raststätten mit Spielmöglichkeiten für Kinder, Wickelraum, Hochstuhl finden Sie über www.tank.rast.de.
Kuscheliges Ambiente
Lieblingskuscheltier, Kissen und Fleecedecke sorgen für Geborgenheit. Die Kinder nicht auf der Rückbank mit Gepäck zustellen – das beengt und es bleibt kein Platz für den Lieblingsteddy. Einzelkinder nicht nur sich selbst überlassen, sondern auch mal hinten sitzen und zusammen etwas lesen oder spielen.
Lehrreicher Zeitvertreib auf langen Autofahrten auf konsolenspass.de












